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Junghundekurs

für Junghunde im Alter von 5-7 Monaten



 

Schwerpunkte unserer Junghundkurse sind:

- Festigung der Bindung zwischen Hund und Halter durch intensives
  Aufmerksamkeitstraining mittels Spielzeug/Futterdummy und Körpersprache

- Vertiefung der bisher gelernten formalen Kommandos, Ausbau des Sozialverhaltens

- Erlernen von richtig platzierten, körperlichen und verbalen Lernhilfen zur Förderung
  positiven Verhaltens und zum Abbruch des negativen (Bsp.: Leinenaggression,
  Jagdverhalten)

Die einzelnen Schwerpunkte beinhalten:

-Festigung der Bindung zwischen Hund und Halter durch intensives Aufmerksamkeits-
 training mittels Spielzeug/Futterdummy und Körpersprache

                              

Gerade heutzutage ist es enorm wichtig, dass sich der Hund in unterschiedlichen Umweltsituationen angepasst verhält. Um dies zu können, braucht er eine klar strukturierte, souveräne Führung und Vertrauen zu seinem Halter. Der Hundebesitzer lernt, wie er sich für seinen Vierbeiner so interessant machen kann, dass dieser ihm überall hin folgt, ohne sich von anderen Dingen ablenken zu lassen. Dazu gehört vor allen Dingen das sichere Auftreten im Straßenverkehr.

Vorbereitend auf die, je nach Rasse früher oder später einsetzende Pubertät ist eine starke Bindung zwischen Hund und Halter enorm wichtig, denn kommen erst die Hormone ins Spiel, hat so mancher Hundebesitzer das Gefühl, alles vom Hund Erlernte ist “gelöscht”! Eine intensive Bindung zwischen Hund und Halter erleichtert Beiden, diese anstrengende Zeit möglichst nervenschonend und schadlos zu überstehen.

- Vertiefung der bisher gelernten formalen Kommandos, Ausbau des Sozialverhaltens,
 
gezielte Erziehung zum verkehrssicheren Hund

                    

Die, in den Welpenkursen eingeführten ersten Grundkommandos werden durch gezielte Übungen an Geräten, durch Suchspiele und andere Aufgaben an Hund und Halter vertieft und durch neue Begriffe erweitert. Besonderer Schwerpunkt: die Leinenführigkeit! Das Training erfolgt zu überwiegend außerhalb des Hundeplatzes (z.B. Fußgängerzone, beliebte Ausflugsziele wie Schiffenberg, Schwanenteich…). Der Hund soll dadurch beispielsweise lernen, sich in einem Geschäft ruhig zu verhalten, Fahrstuhl zu fahren, sich in größeren Menschenmengen sicher zu bewegen, Menschen mit anderen Bewegungsmustern zu akzeptieren (Rollstuhlfahrer, Inline-Skater), Wild zu ignorieren u.v.m.

                      

Es nützt überhaupt nichts, nur auf einem sicher eingezäunten Hundeplatz zu trainieren, denn entscheidend ist, dass unser Vierbeiner auch unter Ablenkung in ganz normalen Alltagssituationen auf uns hört.

Durch die Ausflüge lässt sich außerdem gut feststellen, ob ein Hund irgendwelche Ängste/Unsicherheiten aufzeigt, z.B Angst vor glatten Kaufhausböden, vor den lauten Motorengeräuschen, bisher unerkanntes Jagdverhalten oder andere Probleme. Ein Beispiel hierfür ist die, oft unterschätzte sog. Phantomangst, dh. das Tier zeigt extremes Meideverhalten gegenüber ungewohnten Gegenständen oder Menschen. Der Halter lernt, seinen Hund in solchen Situationen sicher zu führen und sein Selbstvertrauen zu fördern.  

- Erlernen von richtig platzierten, körperlichen und verbalen Lernhilfen zur Förderung
 
positiven Verhaltens und zum Abbruch des Negativen.

                      

Hunde brauchen feste Regeln und Strukturen. Bekommen sie diese vom Halter nicht vorgegeben, “stellen sie ihre Eigenen auf“. Junge Hunde testen nicht nur bei Artgenossen - meist noch spielerisch - ihre Grenzen aus, sondern stellen auch -auf die eine oder andere Art- ihren “Rudelchef“ bzw. andere Familienmitglieder in Frage. Die Palette reicht von permanentem Anspringen, über “Leinezerren“, extrem verzögertem Ausführen von Kommandos bis hin zur Eroberung und Verteidigung von Privilegien wie Bett, Sofa und Sessel, zentralen Liegestellen etc. 

Wir zeigen in den Junghundkursen wie man angepasste, für Hunde “hundesprachlich” verständliche Methoden (körperlich und verbal) einsetzen kann, um erwünschtes Verhalten gezielt zu fördern sowie Unerwünschtes ebenso gezielt abzubrechen. Erziehung kann nun mal nicht nur durch Belohnung von erwünschtem Verhalten erfolgen, sondern fordert auch den Abbruch von Unerwünschtem. Dass dies nicht über massive Gewalt, Druck und Drill geschehen darf, brauchen wir nicht extra zu erwähnen.

                             
 

Auch für den Junghundkurs empfehlen wir eine Einzelstunde zu nehmen, damit gezielt auf das einzelne Mensch-Hund-Team eingegangen werden kann. Mancher Halter möchte zukünftig mit seinem Hund eine spezielle Ausbildung absolvieren, z.B. Therapiehundausbildung, Dummyarbeit, Turnierhundsport. Hier beraten wir gerne, wie man schon jetzt vorbereitend daraufhin arbeiten kann. Dies ist während der Gruppenstunden derart detailliert nicht möglich.

Beachten Sie unter dem Menüpunkt “Preisliste” auch hier unser vergünstigtes Junghundkursangebot:

10 Gruppenstunden

  1 Einzelstunde

  1 Theorieabend

              

                                   
 

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 ©Hundeschule Paparone Giessen 2008